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Arnsberg Selbstbehauptung und Selbstverteidigung am Gymnasium an der Hönne
01.01.2019

SELBSTBEHAUPTUNG/SELBSTVERTEIDIGUNG AM GYMNASIUM AN DER HÖNNE IN MENDEN 

Wie jedes Jahr, fand auch im Schuljahr 2016, am Gymnasium an der Hönne in Menden, mit den Mädchen aus der Klasse 8 wieder ein Selbstbehauptung- und Selbstverteidigungskurs, statt.    Die Selbstbehauptung ist die Grundlage jeder Selbstverteidigung. Die Mädchen haben in dem Kurs gelernt mit ihrem Willen und der Entschlossenheit sich zu wehren, sich auch im Notfall zu verteidigen. Sie sind jetzt in der Lage, ihre Körperwaffen einzusetzen. Diese erfolgreiche Kooperation zwischen der Schule unter Leitung von Herr Dr. Hardt und der Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstrainerin Lydia Keser aus Arnsberg soll auch im Schuljahr 2017 durchgeführt werden.

Mädchen kennen solche Situationen. In dem Kurs werden wir ausprobieren, welche Möglichkeiten es gibt, ...

... Hier kannst du lernen, ein Wort mit zu reden, wenn andere versuchen, Deine Grenzen zu überschreiten. Wir lernen unsere Gefühle wahrzunehmen und darauf zu vertrauen, ganz besonders aber Gefahrensituationen besser zu erkennen und einzuschätzen. Für den Alltag bedeutet dies, zu sagen was einen stört und was man will, anstatt sich zu ärgern und einschüchtern zu lassen! Wir werden für den Notfall üben, kämpfen, schreien, schlagen, treten, sich loszureißen aber auch wegzulaufen. Ein wichtiger Aspekt ist auch, sich Hilfe zu holen und alles für seinen Schutz zu tun.
In der Selbstverteidigung werden einfache, aber effektive Körpertechniken erarbeitet.
Alle Übungen sind freiwillig, das heißt: "Nein!"- sagen ist erlaubt.

 Jedoch muss jedem klar sein, dass rein körperliche Techniken nicht ausreichen, sich gegen Gewalt zur Wehr zu setzen. Zum einen müssen die Mädchen in einer bedrohlichen Situation auch die psychische Hemmschwelle überwinden können, sich zu verteidigen und einen Angreifer im Ernstfall zu verletzen. Zum anderen gehen körperlicher Gewalt in den meisten Fällen verbale und psychische Grenzverletzungen voraus, zum Beispiel unerwünschte Anmache, taxierende Blicke, „zufällige“ Berührungen, An grapschen und einschüchterndes Macho-Gehabe.

Erkennen Mädchen frühzeitig solche Grenzverletzungen, können sie diese oftmals verbal und durch ihre Körpersprache stoppen oder sich in Sicherheit bringen, ohne sich in eine körperliche Auseinandersetzung begeben zu müssen.

In den Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungs-Kursen von Lydia Keser aus Arnsberg, lernen Mädchen neben den praktischen Verteidigungstechniken auch, ihre Wahrnehmung wieder ernst zu nehmen. Ein deutliches „Nein“ oder „Ich will das nicht“ zu äußern. Sie erleben, dass sie laut werden dürfen und sich ihren Raum nehmen können. Sie üben selbstsicheres Auftreten und setzen sich mit ihrer Stimme und Körpersprache auseinander.

Weitere Infos zu Angeboten unter: Tel.: 02931/788897 und 802665

Foto: Dozentin Lydia Keser und die Teilnehmerinnen der Klasse 8 des Gymnasium an der Hönne




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